Steht Ihnen die Erstellung Ihres nächsten Jahresabschlusses bzw. Ihrer nächsten Bilanz bevor? Arbeiten Sie dazu mit jemandem zusammen, der die Anforderungen eines GmbH-Geschäftsführers an die steuerlichen Rahmenbedingungen bestens kennt?

Ich betreue bereits zahlreiche GmbHs, viele davon aufgrund der freundlichen Weiterempfehlung durch meine Klienten. Ich biete Ihnen Steuerberatung mit Schwerpunkt auf

  • Steueroptimale Gestaltung Ihres Einkommens und des GmbH-Gewinns
  • Steueroptimale Verteilung des Gewinns auf mehrere Jahre durch Ausnutzen vorhandener Bewertungsspielräume
  • Zeitnahe Bilanzierung nach Ihrem Bilanzstichtag
  • Kontinuität in der Beratung: Ich berate meine Klienten selbst und überlasse die Beratung nicht ständig wechselnden Kanzleimitarbeitern.

Gerne lade ich Sie zu einem unverbindlichen Informationsgespräch ein. Für Ihren persönlichen Termin rufen Sie mich einfach an oder senden Sie mir ein E-Mail an hannes.meller@meller.co.at.

 

Steueroptimierung der GmbH-Gesellschafter

Die Gesamtsteuerbelastung (KöST + KEST) beträgt ab 2005 43,75%,
die Auszahlung an die GmbH-Gesellschafter beträgt nunmehr 56,25%. 

Der höchste Einkommensteuersatz beträgt 50%,
50% Einkommensteuer (ESt) fällt für Einkommensteile über € 51.000,- an, ab 2009 voraussichtlich für Einkommensteile über € 60.000,-.

Bei der Steueroptimierung ist es jedoch nicht erforderlich, genau auf ein Jahreseinkommen von € 51.000,- zu kommen. Bereits ab € 25.000,- Jahreseinkommen beträgt der Grenz-steuersatz 43,6%, er wird bis zu einem Jahreseinkommen von € 51.000 angewendet.

Der Unterschied zwischen 43,6% ESt und 43,75% KÖST + KEST ist so gering, daß
€ 4.000,00 Einkommensdifferenz (Differenz zwischen € 47.000,- und € 51.000,- Jahreseinkommen) x 0,15% nur

€        6,00 Einkommensteuerdifferenz ergibt.

Reduzieren sich die SV-Beiträge bei einer Senkung des Einkommens auf € 47.000,-?

Die SV-Höchstbeitragsgrundlage 2015 beträgt jährlich € 65.100,- .

Davon fallen 2015 18,5% Pensionsversicherungsbeiträge und 7,65% Krankenversicherungsbeiträge an, in Summe 26,15%. Inkl. Selbständigenvorsorge betragen die SV-Beiträge 27,68%.

Wenn die SV-Beiträge 2015 vorläufig bereits von der Höchst-Beitragsgrundlage vorgeschrieben werden, dann betragen die SV-Beiträge € 18.019,68.

Bei der endgültigen Beitragsbemessung werden die SV-Beiträge dem Gewinn hinzugerechnet. Wenn das Jahreseinkommen 2015 des GmbH-Gesellschafters auf unter € 46.000- reduziert wird, dann sinkt die SV-Belastung des Gesellschafters.

Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft könnte allerdings in Zukunft auch Gewinnausschüttungen in die SV-Beitragsgrundlage einbeziehen, die gesetzliche Berechtigung dazu liegt bereits vor, es scheitert derzeit an der Datenbeschaffung und an der Umsetzung.

Ein Vorteil einer Reduktion des Jahreseinkommen des Gesellschafters ist eine Reduktion der Lohnnebenkosten, die auf die Geschäftsführerhonorare anfallen.

An Lohnnebenkosten fallen an:

4,5% Dienstgeberbeitrag
3,0% Kommunalsteuer
7,5% Summe für Ziviltechniker-GmbHs
0,4% Dienstgeberzuschlag (0,4% in Wien, 0,42% in Nö)
7,9% Summe

 

Ein Nachteil einer Reduktion des Jahreseinkommen des Gesellschafters ist die niedrigere monatliche Auszahlung an den Gesellschafter,

die Gewinnausschüttung kann erst nach der Bilanzerstellung erfolgen.

 

 

Flexibilität der GmbH

Quelle: Mag. Georg Brünner, MMag. Dr. Christoph Passrucker, Broschüre: GmbH light v. Juli 2013, S. 24

Das Gesetz erlaubt eine flexible Anpassung der GmbH an die Wünsche der Gesellschafter. In der Praxis dominieren GmbHs mit personalistischen Strukturen, also den Personengesellschaften ähnlichen Merkmalen. Hier schalten sich die Gesellschafter direkt in die Geschäfte der GmbH ein, (z.B. als Geschäftsführer, Prokurist oder Mitarbeiter). Die umfassenden Rechte der Generalversammlung kommen dieser GmbH-Variante äußerst entgegen.

Eine Unterform der personalistisch strukturierten GmbH bilden die Familien-GmbHs, bei denen neben dem direkten Engagement der Familienmitglieder im Unternehmen besonderer Wert auf Einstimmigkeit oder den Schutz vor der unerwünschten Abtretung von Geschäftsanteilen an familienfremde Personen gelegt wird.

Auch die Einpersonen-Gesellschaft kann personalistische Züge tragen oder an den Schaltstellen mit Dritten besetzt werden. Letzterer Variante bedienen sich z.B. Einzelunternehmer, die sich aufgrund von pensionsrechtlichen Überlegungen aus den Geschäften zurückziehen, aber trotzdem noch Einfluss auf ihr Unternehmen bewahren oder die einfach ihr Haftungsrisiko einschränken wollen.

Durch das Weisungsrecht der Gesellschafter eignet sich die GmbH darüber hinaus insbesondere auch als Tochtergesellschaft.